Gastfamilie in Manchester – Schließen Sie während Ihres Studiums Freundschaften fürs Leben!


Die Unterbringung in einer Gastfamilie ist ein wichtiger und bereichernder Bestandteil einer Studienreise. Sie bietet die einzigartige Gelegenheit, in einer Familie zu leben und lebenslange Freundschaften zu schließen. Nur durch den Beitritt zu einer Familie im Gastland kann man die Lebensweise der Menschen dort wirklich kennenlernen. Und man ist vom ersten Moment an dazu verpflichtet, die Zielsprache zu sprechen. Sobald man als Gast ankommt, macht man enorme Fortschritte in der Sprechflüssigkeit und im Hörverständnis. Man kann wohl sagen, dass die Sprache dann zum ersten Mal wirklich erlebbar wird. Auch der Wortschatz wird ganz natürlich und leicht und viel schneller erlernt. Studierende, die in Manchester bei einer Gastfamilie wohnen, berichten immer wieder von den schnellen Verbesserungen ihrer Englischkenntnisse. Und sie haben einen Ort, den sie ihr Zuhause nennen können und an den sie am Ende eines jeden Tages zurückkehren können. Sie können mit ihren Gastgebern zu Abend essen und sich über die Ereignisse des Tages unterhalten. Es ist etwas ganz Besonderes, sich auch in einem anderen Land wie zu Hause zu fühlen.

Studienreise-Brieffreunde nach 44 Jahren wieder vereint!

Mit gerade einmal 14 Jahren reiste Peter, Direktor des IH Manchester, im Rahmen eines Schulaustauschs nach Le Mans in Frankreich. Seine Heimatstadt Bolton war Partnerstadt von Le Mans, und die Stadtverwaltung organisierte jährliche Austauschbesuche für Schulkinder beider Städte. Die Teilnahme an diesem Besuch erwies sich für Peter als eine lebensverändernde Erfahrung. Er verbrachte zwei Wochen bei Herrn und Frau Coutant und deren Sohn Philippe.

Diese erste Reise außerhalb Großbritanniens hinterließ bei Peter einen tiefgreifenden Eindruck. In seinem LinkedIn-Profil schreibt er über seine Erfahrungen:

Ich saß einfach panisch auf meinem Bett, als ich mit 14 Jahren in meiner französischen Austauschfamilie in Le Mans ankam. Ich konnte mich nicht erinnern, wie man „Ich habe Durst“ auf Französisch sagt. Aber ich spürte, dass es wichtig war, aus meinem Zimmer zu kommen und ein Gespräch anzufangen. Hieß es „Je suis soif“ oder „J'ai soif?“? Ich war mir nicht sicher und konnte es nicht erinnern. Schließlich war ich so durstig, dass ich einfach in die Küche ging und „Soif!“ sagte. Vielleicht ein bisschen zu laut. Die Mutter meines Brieffreundes lächelte und sagte freundlich: „Tu as soif, Peter?“ Und genau das war der Punkt, an dem sich mein ganzes Leben veränderte. Ich erinnerte mich wieder besser an mein Französisch: „Si vous plait, j'ai faim“. Und so fing alles an. Mme Coutant machte mir das beste Sandwich, das ich je gegessen habe, und wir unterhielten uns am Küchentisch. AUF FRANZÖSISCH! Das war so aufregend. Zwei Wochen später kam ich nach Hause und konnte Französisch sprechen! Unglaublich! Und so wandte sich mein Leben einem Auslandsstudium und dem Sprachenunterricht zu.“

Dieses erste einschneidende Erlebnis liegt 44 Jahre zurück! Doch es löste eine Kette von Ereignissen aus, die weit mehr Menschen betrafen als nur Peter allein. Im ersten Jahr verbrachte Peter zwei Wochen bei der Familie Coutant in Le Mans, und dann reiste sein Brieffreund Philippe nach Bolton und verbrachte zwei Wochen bei Peters Familie. Im nächsten Jahr kehrte Peter zurück, um wieder bei der Familie Coutant zu wohnen, und zwei Jahre später unternahm Peters Bruder Phillip denselben Austausch nach Le Mans und wohnte ebenfalls bei der Familie Coutant, da er mit Philippes jüngerem Bruder Pascal zusammengebracht worden war. Die jüngeren Brüder genossen einen zweijährigen Austausch, und dann war Peters und Philips Schwester Sally an der Reihe. Sie wohnte bei Catherine, ebenfalls aus Le Mans. Als Peter im zweiten Jahr war, beschlossen weitere seiner Schulfreunde, sich demselben Austausch anzuschließen. Und so ging es weiter.

Als Peter älter wurde, begann er, allein mit Freunden in den Urlaub zu fahren und reiste mit einem Interrail-Ticket durch Frankreich. Da er Französisch sprechen konnte und die französische Küche und Kultur liebte, war Frankreich für ihn das naheliegendste Reiseziel, um es allein zu erkunden. Peter berichtet, dass er vor dem Schüleraustausch kein großes Interesse am Französischunterricht in der Schule hatte. Tatsächlich war er in Französisch nicht besonders gut und riskierte, das Fach als Prüfungsfach streichen zu müssen. Die Veränderung, die seine erste Reise nach Le Mans mit sich brachte, war jedoch ziemlich erstaunlich. Denn Französisch war nicht länger nur ein akademisches Fach, sondern die Sprache, die er benutzte, um mit seinen neuen französischen Freunden, darunter auch Mädchen, zu kommunizieren. Zwei Jahre später schnitt Peter in seiner Prüfung mit Bestnote ab und gewann einen Schulpreis!

Stellen Sie sich Peters Überraschung vor, als sich Pascal, der Brieffreund seines Bruders, letzte Woche nach über 40 Jahren wieder über Facebook meldete! Die beiden chatteten über Messenger und verabredeten sich schnell für ein Treffen über Zoom am Wochenende. Pascal brachte Philippe mit, und die drei verbrachten 90 Minuten damit, schöne Erinnerungen an ihre vergangenen Austauschreisen zu schwelgen. Sie tauschten Geschichten über neue Geschmackserlebnisse aus. Peter sprach über „Orangina“, das es 1977 in Großbritannien noch nicht gab, und Pascal erzählte von den Salz- und Essigchips, die seine Sinne angegriffen hatten! Pascal ist verheiratet und hat vier Kinder.

Kinder und Leben in Vancouver, Kanada, während Philippe für Disneyland Paris arbeitet. Leider sind sowohl Herr und Frau Coutant als auch Peters Vater inzwischen verstorben, sodass sich neben vielen schönen Erinnerungen auch traurige Momente mischten. Die drei haben sich für nächsten Monat wieder verabredet, und Peters Mutter wird auch dabei sein. In einem waren sich alle drei jedoch völlig einig: über den unglaublichen Einfluss, den diese Sprachreisen im Rahmen des Schulaustauschs auf ihr Leben hatten.

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